Technische Universität Hamburg
Früher war es die Hauptaufgabe von Wasserbauern, das nasse Element zu Diensten oder zum Schutz des Menschen umzuleiten. Ökologische Gesichtspunkte wurden völlig vernachlässigt, und so nahm die Natur oftmals bleibenden Schaden.Doch die Zukunft gehört dem ökologisch orientierten Wasserbau. Ziel ist es natürlich weiterhin, Wasserkraft zu nutzen und vor Hochwasser zu schützen – doch der Erhalt der Natur bleibt dabei stets im Fokus der Arbeit der Ingenieure. Als Leiter des Arbeitsbereiches Wasserbau gibt Prof. Dr.-Ing. Erik Pasche in seinem „Plädoyer eines Wasserbauers“ allerdings zu bedenken, dass er an dem rein ökologischen Ansatz des Wasserbaus die Berücksichtigung des Menschen vermisse. Denn der Mensch lebe seit jeher eng mit dem Wasser zusammen, und „diese kulturellen, religiösen und mythischen Bindungen sollen wieder in die Planungen der Ingenieure einbezogen werden“.
Die Grundlagen des Wasserbaus lernen die Studenten der Technischen Universität (TU) in Hamburg-Harburg im Studiengang Bauingenieurwesen und Umwelttechnik. Im Institut für Wasserbau werden den Studenten neben dem nötigen technischen Know-how auch kulturgeschichtliche Fakten rund ums Thema Wasser vermittelt. Studenten lernen u. a., wie Wasser in verschiedenen Situationen reagiert, Arten des Flussbaus sowie den Bau von Hochwasserschutzeinrichtungen.
Zu den ökologischen Projekten der TU gehören Fischpassagen an Bächen und Flüssen. Diese Wege geben Fischen die Möglichkeit, Hindernisse wie Wasserfälle oder Wehre zu überwinden. Um den Flussverlauf naturnah zu gestalten, wird hier mit Findlingen etc. gearbeitet. Auch Ufer werden mit Holz statt mit Beton befestigt. Das Ergebnis sind natürliche Flussverläufe, in denen sich Fische und Kleintiere wohlfühlen und die auch dem Menschen wieder das Gefühl für den ursprünglichen Zustand von Bächen und Auen geben.
Folgende MCS Leistungen & Produkte kamen zum Einsatz:
Server & Storage
Channel Partner Education & Research
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